# Eine Stelle, die es noch nicht gibt ## Educational Technologist an Berliner Schulen – ein Pilotvorschlag für den Senat *Strategiepapier · Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie · Februar 2026* → [[Startseite]] · [[Strategiepapier]] --- ## 1. Investitionen sind getätigt – jetzt geht es um Wirkung Der Berliner Koalitionsvertrag 2023–2026 (CDU/SPD, unterzeichnet 26. April 2023) formuliert einen klaren Auftrag: **„Der Anschluss aller öffentlichen Schulen an das gigabitfähige Breitbandnetz soll bis Ende der Legislaturperiode erfolgen."** Der DigitalPakt 1.0 hat die Ausstattung vorangebracht. Der **DigitalPakt 2.0** (beschlossen Dezember 2025, 5 Mrd. € bundesweit, Laufzeit 2026–2030) enthält erstmals eine eigenständige Säule für Schul- und Unterrichtsentwicklung. Berlin ist im Aufbau. Doch die entscheidende Frage ist nicht, ob die Infrastruktur steht – sondern ob sie im Unterricht ankommt. Das beantwortet die Forschungslage eindeutig: Sie tut es nicht von selbst. > [!quote] Arbeitspapier 4, S. 16 > „Die Bereitstellung eines Internetzugangs für Schulen, des Aufbaus von Infrastruktur und der Ausreichung von digitalen Endgeräten allein können die pädagogischen Ziele des digitalen Medieneinsatzes jedoch nicht erreicht werden." > — Mußmann/Hardwig, [[Arbeitspapier 4 – Digitale Reife Grundstufe.pdf]], Kooperationsstelle Göttingen, 2024 Diese Einschätzung stammt aus der **GEW/Göttingen-Studie 2023/2024** – der umfangreichsten empirischen Untersuchung zur Arbeitsbelastung Berliner Lehrkräfte, die je durchgeführt wurde. Mehr als 3.000 Berliner Lehrkräfte haben aktiv teilgenommen. Die elf veröffentlichten Arbeitspapiere (Mußmann/Hardwig, Kooperationsstelle Universität Göttingen, 2024/2025) bilden das empirische Fundament dieses Strategiepapiers. → [[Quellen|Quellen-Datenbank]] Die Berliner Strategie Bildungsqualität (SenBJF, 2025) benennt als übergeordnetes Ziel die Stärkung von Unterrichtsqualität und die Weiterentwicklung von Schulen als lernende Organisationen. Der Qualitätsbeirat hält in seiner Stellungnahme ausdrücklich fest, dass dafür ein **„Unterstützungssystem für Unterrichtsentwicklung und Lernförderung, das mehr als nur Fortbildung ist"**, notwendig sei – und dass an Schulen in herausfordernden Lagen „weitere Vor-Ort-Kräfte" eingesetzt werden sollten. Der hier vorgeschlagene Educational Technologist ist genau diese Vor-Ort-Kraft – evidenzbasiert, erprobt, auf Berlin zugeschnitten. ### Das Defizit beginnt in der Ausbildung Das Unterstützungsdefizit setzt dabei strukturell früher an als im Schulalltag – es beginnt bereits im Studium. Laut dem **Monitor Lehrkräftebildung 2024/25** (Bertelsmann Stiftung, CHE, Robert Bosch Stiftung, Stifterverband; Erhebung Oktober 2024 – Januar 2025, 67 von 71 lehrkräftebildenden Hochschulen) konnten an gut einem Drittel der deutschen Hochschulen angehende Lehrkräfte ihr Studium ohne verpflichtenden Erwerb digitaler Medienkompetenz abschließen. Noch gravierender: Verpflichtende KI-Inhalte gab es lediglich an 7–10 % der Hochschulen – obwohl die KMK seit 2024 vorsieht, dass KI in allen drei Phasen der Lehrkräftebildung fest verankert wird. > [!quote] Monitor Lehrkräftebildung, Factsheet 2025, zit. n. Heise Online, 12. Februar 2026 > „Damit Schülerinnen und Schüler die Chance haben, Medienkompetenz systematisch zu entwickeln, müssen die Lehrkräfte von heute und morgen diese Kompetenzen selbst verbindlich erwerben." > — Andrea Frank, stellvertretende Generalsekretärin des Stifterverbands Bildungsforscher **Klaus Zierer** (Universität Augsburg) nennt das Lehramtsstudium den „größten Hebel" für Schulreform. Junge Lehrkräfte werden heute zu „Einzelkämpfern" ausgebildet, obwohl der Schulalltag Teamarbeit und kollegiale Begleitung erfordert. *(Tagesschau/ARD, 23. Februar 2026)* – Eine Einschätzung, die Brand nach dem Besuch von rund 30 Schulen in PISA-Spitzenländern bestätigt: In Finnland werde Teamarbeit schon in der Ausbildung eingeübt, Praxisphasen fänden überwiegend im Tandem oder Trio statt. „In Deutschland dagegen prägt das Referendariat häufig noch das Bild der Einzelkämpferin oder des Einzelkämpfers." *(PlanBD, 26. Februar 2026)* Die Konsequenz ist unmittelbar: Lehrkräfte, die aktuell im Berliner Schuldienst tätig sind, haben diese Lücke in ihrer Ausbildung. Wer sie jetzt in der Schule begleiten soll, fehlt in den vorhandenen Strukturen. Der Educational Technologist schließt genau diese doppelte Lücke – fehlende Ausbildung und fehlende Begleitung im Dienst. --- ## 2. Was vorhanden ist – und welche Chancen für mehr Wirkung bestehen ### Pädagogische IT-Betreuung im Nebenamt Berliner Schulen verfügen über sogenannte **Pädagogische IT-Betreuer:innen** – Lehrkräfte, die im Nebenamt gleichzeitig pädagogische und technische Aufgaben übernehmen: Netzwerkberatung, Ausstattungsplanung, IT-Fortbildungskoordination und Medienkonzeptentwicklung – und dabei auch Hardware-Installation, Dokumentation, Inventarisierung und Wartung. Es handelt sich um eine strukturelle Mehrfachrolle im Nebenamt. In Nordrhein-Westfalen erhalten Digitalisierungsbeauftragte eine **Entlastungsstunde pro Woche** – eine Regelung, die deutschlandweit als unzureichend gilt. An Berliner Schulen liegen die Entlastungsstunden für Digitalbeauftragte in einer ähnlichen Größenordnung: zwei bis vier Wochenstunden für eine Aufgabe, die strukturell eine Hauptaufgabe wäre. Der Vergleich mit Estland, wo Educational Technologists gar nicht unterrichten, verdeutlicht, wie weit dieses Modell von einer wirkungsvollen Lösung entfernt ist. ### BliQ: Unterstützung von außen, nicht von innen Seit dem 1. Januar 2025 bündelt das **Berliner Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung (BliQ)** die Aufgaben des aufgelösten LISUM. BliQ bietet schulexterne Fortbildungsangebote im Bereich digitale Bildung an – ein sinnvolles Angebot, das aber strukturell anders funktioniert als schulinterne Begleitung. Eine Fortbildung vermittelt Wissen an einem Tag. Eine schulintern verankerte Fachkraft begleitet Lehrkräfte wochenlang durch die konkrete Erprobung im eigenen Unterricht – mit der eigenen Klasse, in der eigenen Schulumgebung, mit der vorhandenen Infrastruktur. Beides ist wertvoll; beides ersetzt das andere nicht. Das **Forum Bildung Digitalisierung** (FBD) belegt in seinem Orientierungspapier vom Januar 2026 – auf Basis einer bundesweiten Analyse von 41 KI-Fortbildungen für Schulleitungen und 19 Experteninterviews –, dass dieser Ansatz systemimmanent zu kurz greift: Nur **5 der 41 identifizierten Fortbildungen** adressieren den Bereich „Mitgestalten", also die strategische Verankerung in der Schulentwicklung. Was tatsächlich helfe, so das Orientierungspapier, sei „die Begleitung von Schulleitungen in diesem Transformationsprozess" – langfristig, schulintern, kontinuierlich. → [[2026-01-28-FBD-Orientierungspapier-KI-bezogene-Schulleitungsfortbildungen.pdf]] ### Was die Studien über den Status quo sagen Die GEW/Göttingen-Studie und das FBD-Orientierungspapier ergeben zusammen ein konsistentes Bild. Die Zahlen sprechen für sich: | Befund | Wert | Quelle | |--------|------|--------| | Lehrkräfte, die sich beim Einsatz digitaler Medien zu wenig unterstützt fühlen | 61 % | [[Arbeitspapier 8 – Gratifikationskrise.pdf\|AP 8]], S. 11 | | Lehrkräfte, die digitale Medien wegen zu häufiger Ausfälle nicht sinnvoll einsetzen können | 66 % | [[Arbeitspapier 8 – Gratifikationskrise.pdf\|AP 8]], S. 12 | | Lehrkräfte, die ausreichenden Support durch IT-Kontaktpersonen bestätigen | 27 % | [[Arbeitspapier 2 – Dienstliche Endgeräte.pdf\|AP 2]], S. 5 | | Lehrkräfte, denen keine Zeit für eigene Medienkompetenz-Entwicklung bleibt | 60 % | [[Arbeitspapier 3 – Digitaler Stress.pdf\|AP 3]], S. 2–5 | | Berliner Schulen mit hoher digitaler Reife – alle übrigen: mittel oder gering | 23 % | [[Arbeitspapier 4 – Digitale Reife Grundstufe.pdf\|AP 4]], S. 4 | | Lehrkräfte, die Digitalisierung als Zusatzbelastung erleben | 71 % | [[Arbeitspapier 1 – Nutzung digitaler Medien.pdf\|AP 1]], S. 7–8 | | Lehrkräfte, die Digitalisierung als Entlastung erleben | 6 % | [[Arbeitspapier 1 – Nutzung digitaler Medien.pdf\|AP 1]], S. 7–8 | | Lehrkräfte, die sich im Umgang mit KI-Tools unsicher fühlen | 62 % | [[2026-01-28-FBD-Orientierungspapier-KI-bezogene-Schulleitungsfortbildungen.pdf\|FBD Orientierungspapier]], S. 6 | | Schulleitungen, die Unterstützung bei strategischer KI-Verankerung benötigen | 67 % | [[2026-01-28-FBD-Orientierungspapier-KI-bezogene-Schulleitungsfortbildungen.pdf\|FBD Orientierungspapier]], S. 7 | | Schulleitungen, die KI an ihrer Schule aktuell routinemäßig nutzen | 3 % | [[2026-01-28-FBD-Orientierungspapier-KI-bezogene-Schulleitungsfortbildungen.pdf\|FBD Orientierungspapier]], S. 6 | Das Problem liegt nicht an fehlender Motivation: **75 Prozent der befragten Berliner Lehrkräfte** wünschen sich mehr digitale Elemente in ihrem Unterricht – nur 5 Prozent zeigen klares Desinteresse ([[Arbeitspapier 1 – Nutzung digitaler Medien.pdf|AP 1]], S. 4). Die Bereitschaft ist vorhanden. Die Frage ist nicht ob, sondern wie der Senat diese Energie strukturell unterstützen kann. --- ## 3. Educational Technologist – die professionelle Begleitung digitaler Schulentwicklung Ein **Educational Technologist** ist weder IT-Administrator noch Medienpädagoge im klassischen Sinne. Die Rolle lässt sich in drei Merkmalen beschreiben: - **Hauptamtlich:** Die Aufgabe ist die einzige Aufgabe. Kein Unterricht, der die verfügbare Zeit strukturell begrenzt. - **Schulnah:** Die Person kennt die konkrete Situation der Schule – ihre Infrastruktur, ihr Kollegium, ihre Lerngruppen – und begleitet Lehrkräfte über Wochen und Monate, nicht an einem einzigen Fortbildungstag. Im estnischen Vollmodell ist die Person fest an einer Schule verankert. Für einen deutschen Pilotkontext wäre auch eine schulübergreifende Variante denkbar – dazu mehr in Abschnitt 6. - **Didaktisch:** Der Fokus liegt ausschließlich auf der pädagogischen Nutzung digitaler Werkzeuge – nicht auf Wartung, nicht auf Verwaltung. Die GEW/Göttingen-Studie benennt diese Rolle explizit. In den Arbeitspapieren 4, 5, 7, 8 und 9 wird sie in unterschiedlicher Formulierung gefordert: > [!quote] Arbeitspapiere 4 und 5, S. 15–17 > „Schulen brauchen Personal mit IT-Fachkompetenz für technische Unterstützung" und „prozessuale Begleitung." > — Mußmann/Hardwig, [[Arbeitspapier 4 – Digitale Reife Grundstufe.pdf|AP 4]] und [[Arbeitspapier 5 – Digitale Reife weiterführende Schulen.pdf|AP 5]], Kooperationsstelle Göttingen, 2024 > [!quote] Arbeitspapier 8, S. 17 > „Entlastungen bei den außerunterrichtlichen Aufgaben, z. B. durch Abgabe von Aufgaben an andere Beschäftigtengruppen, seien es Verwaltungskräfte, IT-Fachkräfte oder sozialpädagogische Spezialistinnen und Spezialisten." > — Mußmann/Hardwig, [[Arbeitspapier 8 – Gratifikationskrise.pdf|AP 8]], Kooperationsstelle Göttingen, 2024 > [!quote] Arbeitspapier 7, S. 12 > „Andere Berufsgruppen sollten Lehrkräfte entlasten können. Vorbehalte gegenüber nicht klassisch ausgebildeten Kräften in der Schule sind angesichts der Lage unangebracht." > — Mußmann/Hardwig, [[Arbeitspapier 7 – Wohlbefinden und Gesundheit.pdf|AP 7]], Kooperationsstelle Göttingen, 2024 **65 Prozent der Berliner Schulleitungen** identifizieren das Fehlen von professionell unterstützendem Personal (explizit: IT-Fachkräfte) als eine der größten Herausforderungen für guten Unterricht ([[Arbeitspapier 9 – Schulleitungen.pdf|AP 9]], S. 10). Die Nachfrage ist nicht theoretisch. Sie ist dokumentiert. --- ## 4. Estland: Die Rolle existiert – seit 20 Jahren Was hier als neue Idee erscheint, ist in Estland etablierte Praxis – und seit Januar 2026 auch im deutschen Bildungsdiskurs als **Best Practice** anerkannt. Seit **2005** gibt es an estnischen Schulen hauptamtliche Educational Technologists. Ihre Qualifikation umfasst ein reguläres Lehramtsstudium und einen Masterabschluss in „Educational Technology" an der Universität Tallinn oder Tartu. Sie unterrichten in der Regel nicht – ihre einzige Aufgabe ist die didaktische Begleitung des Kollegiums. Die Rolle hat sich bottom-up durchgesetzt: von einzelnen Schulen über Kommunen bis zur heutigen Flächendeckung. Heute verfügt **jede zweite estnische Schule** über eine solche Stelle. Es gibt einen eigenen Berufsverband ([*Estonian Association of Educational Technologists*](https://haridustehnoloogid.ee/eng/)) mit öffentlicher Stellenbeschreibung und Musterprofil. > [!quote] [[2026-01-28-FBD-Orientierungspapier-KI-bezogene-Schulleitungsfortbildungen.pdf|Forum Bildung Digitalisierung, Orientierungspapier, S. 33]] > „Estland ist mit seinen Educational Technologists als Best Practice zu nennen. Qualifizierte Fachkräfte fungieren dort als Berater:innen für Schulleitungen und Lehrkräfte und ermöglichen so eine langfristige und individuelle Begleitung von Schulen bei ihrem KI-Transformationsprozess." > — Glinka/Fichtner/Wenninger/Matzen (FiBS), Forum Bildung Digitalisierung, Januar 2026 > [!quote] [[2026-01-28-FBD-Orientierungspapier-KI-bezogene-Schulleitungsfortbildungen.pdf|Forum Bildung Digitalisierung, Orientierungspapier, S. 27–28]] > „Schulen in Estland bekommen zusätzliches Personal zur Unterstützung der Umsetzung von technologischen Entwicklungen zur Seite gestellt, die sogenannten Educational Technologists. Damit werden Lehrkräfte und Schulleitungen von Expert:innen unterstützt, die sich vollständig auf die Beratung und Hilfestellung bei technischen Aspekten konzentrieren können, während sich das schulische Personal seinen Aufgaben widmen kann. So werden Verantwortlichkeiten klar definiert, was zur Entlastung aller Beteiligten beitragen kann." > — Glinka/Fichtner/Wenninger/Matzen (FiBS), Forum Bildung Digitalisierung, Januar 2026 > [!quote] Deutsche Bildungsberaterin nach Estland-Besuch > „In NRW gibt es Digitalisierungsbeauftragte, die dafür mit einer Unterrichtsstunde entlastet werden. Die Educational Technologists in Estland müssen gar nicht unterrichten. Wenn wir in Deutschland jemanden hätten, der so qualifiziert wäre wie die Educational Technologists und dann noch die Zeit hätte, die Lehrer zu coachen, wäre das großartig." > — [[Wie Bildungstechnologen in Estland die Schulen unterstützen - Deutsches Schulportal.pdf|Deutsches Schulportal, 23. Juni 2025]] Prof. Dr. **Doris Weßels** (Leiterin des Zukunftslabors Generative KI, FH Kiel) stellt im Februar 2026 fest, dass bei der KI-Kompetenz im Lehramtsstudium weniger als 10 % der deutschen Hochschulen verpflichtende Inhalte anbieten – und verweist explizit auf Estland: „Wenn wir ins Ausland blicken und uns Länder wie USA, China oder auch **Estland** anschauen, ist der politische Wille zur Förderung der KI-Kompetenz deutlich sichtbar und unmissverständlich formuliert. Genau daran mangelt es bei uns!" *(LinkedIn, 21. Februar 2026)* Der Bildungsjournalist und Lehrer **Alexander Brand** bereiste 2025 sechs Monate lang rund 30 Schulen in Finnland, Estland, Japan und Singapur und fasst den Unterschied zu Deutschland so zusammen: In den PISA-Spitzenländern werde „der Weg in die Digitalität vor allem als Frage des Kompetenzaufbaus verstanden" – kollegiale Zusammenarbeit und kontinuierliche Weiterbildung seien dort selbstverständlich. Für Estland hebt er die Bildungstechnolog:innen explizit hervor: > [!quote] Alexander Brand, Interview PlanBD / Forum Bildung Digitalisierung, 26. Februar 2026 > „Es gibt seit 2005 das Berufsbild der Bildungstechnolog:innen. Sie sind Teil des Kollegiums, beraten Lehrkräfte bei der Auswahl von Tools und entwickeln gemeinsam mit ihnen didaktische Konzepte." > — Alexander Brand, *[PlanBD / Forum Bildung Digitalisierung](https://magazin.forumbd.de/lehren-und-lernen/unterwegs-bei-den-bildungsweltmeistern-wie-digitalitaet-lernkultur-und-unterricht-veraendert/)*, 26. Februar 2026 Brand beschreibt damit aus Beobachterperspektive genau das, was das FBD-Orientierungspapier analytisch festhält: Die Rolle ist kein Sondermodell, sondern integraler Bestandteil des estnischen Schulsystems. ### Was ein Educational Technologist konkret tut – drei Praxisbeispiele Damit klar wird, wovon die Rede ist: kein abstraktes Konzept, sondern eine Rolle mit konkreten, alltäglichen Aufgaben. Drei dokumentierte Beispiele aus der estnischen Praxis: --- > [!example] Beispiel 1: Robotik im Mathematikunterricht – wie Kompetenz übertragen wird > > Eine Studie der Universität Tartu dokumentierte, wie 134 estnische Mathematiklehrkräfte in bis zu 15 Unterrichtsstunden robotergestützte Aufgaben einführten – begleitet von einem Educational Technologist. > > In den **ersten zwei bis drei Stunden** war der Educational Technologist intensiv gefragt – als technische Unterstützung, als Erklärer:in, als Sicherheitsnetz. Ab der **vierten oder fünften Stunde** übernahmen die Lehrkräfte eigenständig. **Kompetenz wird übertragen, nicht verwaltet.** Der Educational Technologist schafft sich in jedem Teilbereich selbst ab. > > *Quelle: [Luik/Tõnisson, ResearchGate, 2014](https://www.researchgate.net/publication/300589130_The_Role_of_Educational_Technologist_in_Implementing_New_Technologies_at_School) (Langzeitstudie, 134 Lehrkräfte)* --- > [!example] Beispiel 2: Arbeitsalltag von Emma Loore Sinitamm, Tallinn 2024 > > Emma Loore Sinitamm ist Educational Technologist an einem staatlichen Gymnasium in Tallinn. Ein typischer Tag: Sie entwickelt mit einer Lehrerin digitale Arbeitsblätter in Canvas. Sie führt eine Klasse durch Moodle. Sie löst ein Smartboard-Problem – und dokumentiert die Lösung, damit der Lehrer sie künftig selbst anwenden kann. > > Was all diese Aufgaben verbindet: Die Lehrkraft wird nicht allein gelassen. Die Hürde wird genau dann überbrückt, wenn sie auftritt. > > *Quelle: [[Wie Bildungstechnologen in Estland die Schulen unterstützen - Deutsches Schulportal.pdf|Deutsches Schulportal, 23. Juni 2025]]* --- > [!example] Beispiel 3: Die Corona-Krise – was ohne Educational Technologist nicht funktioniert hätte > > Diana Veskimägi, Educational Technologist an der Pärnu Vanalinna School und Vorsitzende des Estnischen Berufsverbands, stellte innerhalb weniger Tage **48 Schülerinnen und Schülern sowie mehreren Lehrkräften** die gesamte Schulausstattung zur Verfügung und baute innerhalb einer Woche den digitalen Unterrichtsbetrieb auf. Ihr Fazit: „Es ist nicht mehr nötig zu erklären, wer wir sind. Und auch nicht mehr, warum wir gebraucht werden." > > *Quelle: [[Wie Bildungstechnologen in Estland die Schulen unterstützen - Deutsches Schulportal.pdf|Deutsches Schulportal, 23. Juni 2025]] / [Education Estonia](https://www.educationestonia.org/educational-technologist-estonia/)* --- > [!info] Was ein ET im Berliner MINT-Unterricht konkret tut > > Wie sich dieselbe Haltung – Brückenbauer, Kompetenzübertragung, Begleitung – konkret im Berliner Rahmenlehrplan verankern lässt, zeigen sechs illustrative Szenarien für MINT-Unterricht in Klasse 5–10. > > → [[ET-Szenarien|ET Szenarien: Was ein ET im MINT-Unterricht konkret tut]] > > *Verankert in RLP Physik, Biologie, Chemie, Informatik und NaWi 5/6 – Sek I Berlin-Brandenburg.* --- ### Aktuell: AI Leap – die Rolle wächst Estland hat 2025 mit **[AI Leap](https://tihupe.ee/en/)** (TI-Hüpe) eine nationale KI-Initiative für Schulen gestartet. Die Koordination in den Schulen liegt bei den Educational Technologists. Estland ist seit PISA 2022 europäischer Spitzenreiter in allen drei Kernbereichen. Die Rolle ist erprobt, nicht spekulativ. --- ## 5. Warum jetzt – und warum der Berliner Senat ### Die Gesundheitslage als Handlungsrahmen Digitalisierung kann nicht isoliert betrachtet werden. Sie ist eingebettet in eine tiefe Belastungskrise, die die GEW/Göttingen-Studie erstmals in diesem Umfang dokumentiert: | Befund | Wert | Quelle | |--------|------|--------| | WHO5-Wohlbefindenswert Berliner Lehrkräfte (Normalwert: ≥ 50 Punkte) | 41,3 Pkt. | [[Arbeitspapier 7 – Wohlbefinden und Gesundheit.pdf\|AP 7]], S. 3–4 | | WHO5-Wert der deutschen Erwerbsbevölkerung zum Vergleich | 64,0 Pkt. | [[Arbeitspapier 7 – Wohlbefinden und Gesundheit.pdf\|AP 7]], S. 3–4 | | Lehrkräfte im Burnout-Risikobereich – moderates oder hohes Risiko | 79 % | [[Arbeitspapier 7 – Wohlbefinden und Gesundheit.pdf\|AP 7]], S. 4–5 | | Wohlbefindens-Differenz: hoher vs. niedriger digitaler Stress | −11 WHO5-Pkt. | [[Arbeitspapier 7 – Wohlbefinden und Gesundheit.pdf\|AP 7]], S. 11–12 | | WHO5-Gewinn an Schulen mit hoher statt geringer digitaler Reife | +10 WHO5-Pkt. | [[Arbeitspapier 4 – Digitale Reife Grundstufe.pdf\|AP 4]], S. 12–14 | Der Befund aus Arbeitspapier 11 ist besonders politisch relevant: Auf die Frage, durch welche Maßnahmen Lehrkräfte die größte persönliche Entlastung erwarten, steht das **Abgeben von Aufgaben an andere Berufsgruppen** mit 7,7 von 10 Punkten auf Rang 1 ([[Arbeitspapier 11 – Berufsattraktivität.pdf|AP 11]], S. 13). Mehr als die Hälfte erwartet dadurch eine Zeitersparnis von über einer Stunde pro Woche ([[Arbeitspapier 11 – Berufsattraktivität.pdf|AP 11]], S. 16–17). Die Einstellung von Educational Technologists ist damit auch eine Maßnahme zur **Personalgewinnung und -bindung** – eines der drängendsten bildungspolitischen Probleme Berlins. ### Das Koalitionsversprechen einlösen Der Berliner Koalitionsvertrag 2023–2026 hat sich zum **Gigabit-Anschluss aller öffentlichen Schulen bis Ende der Legislaturperiode** verpflichtet und die Einstellungsoffensive bei Lehrkräften fortgesetzt. Beides ist richtig – und beides erzeugt nur dann Wirkung im Unterricht, wenn die strukturelle Begleitfrage gelöst ist: **Wer unterstützt Lehrkräfte dabei, die bereitgestellte Infrastruktur täglich pädagogisch wirksam einzusetzen?** Diese Frage beantwortet der Koalitionsvertrag nicht. Der Educational Technologist ist die Antwort: Er ist die strukturelle Ergänzung zu einer Politik, die der Koalitionsvertrag formuliert, aber noch nicht absichert. Der **DigitalPakt 2.0** (2026–2030) enthält erstmals eine eigenständige Säule für Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie die Initiative „Digitales Lehren und Lernen" zur Stärkung der Lehrkräftebildung. Berlin kann innerhalb dieses Rahmens Pilotmittel beantragen – der hier vorgeschlagene Pilot bietet genau das Format, das für eine Förderung geeignet ist: überschaubar, evaluierbar, auf Verstetigung angelegt. ### Der Senat als Pionier Der Senat hat mit der **Strategie Bildungsqualität** (SenBJF, 2025) ein Qualitätsversprechen für Berliner Schulen abgegeben. Der **Qualitätsbeirat** hat in seiner Stellungnahme explizit weitere Unterstützungsstrukturen vor Ort gefordert. Ein Educational-Technologist-Pilot ist die operationale Antwort auf diese strategische Ansage. Freie Träger in Berlin bieten sich als ideale Kooperationspartner für einen solchen Pilot an: Sie können Personalentscheidungen eigenständig und schnell treffen, betreiben Schulgeflechte unterschiedlicher Schulformen und können als Pilotträger agieren, ohne neue staatliche Verwaltungsebenen zu schaffen. Gelingt der Pilot, liefert er die Evidenz für eine skalierbare Lösung im staatlichen Schulsystem. **Bisher hat kein freier Träger in Deutschland eine hauptamtliche Stelle dieser Art eingerichtet.** Das Modell existiert in Estland seit 20 Jahren – in Deutschland ist es noch nicht erfunden worden. Wer jetzt die Initiative ergreift, setzt bundesweit einen Standard. --- ## 6. Konkreter Pilotvorschlag: Senat und freie Träger als Partner ### Grundidee Das estnische Vollmodell sieht einen Educational Technologist pro Schule vor. Für einen deutschen Einstieg bietet sich ein angepasstes Format an: eine Person für mehrere Schulen innerhalb eines Trägernetzwerks – als überschaubarer, evaluierbarer Pilot mit klarer Anbindung an die Berliner Bildungsqualitätsstrategie. Der konkrete Pilotvorschlag: **Eine hauptamtliche EduTech-Stelle begleitet eine schulübergreifende Gruppe interessierter Lehrkräfte aus mehreren Schulen eines freien Trägers** – etwa 10–15 Personen über 18–24 Monate. Diese Lehrkräfte erproben neue digitale Unterrichtsformen und wirken anschließend als interne Multiplikatoren in ihren Schulen. Das Modell löst das Skalierungsproblem: Eine Stelle erzielt Wirkung in mehreren Schulen gleichzeitig. ### Externe Beratung und interne Begleitung: zwei verschiedene Rollen BliQ und vergleichbare externe Strukturen leisten wertvolle Beiträge. Sie stoßen jedoch an strukturelle Grenzen, sobald es um kontinuierliche, schulinterne Begleitung des Unterrichtsalltags geht. Die Forschung belegt diesen Unterschied: Eine Meta-Analyse von Kraft, Blazar & Hogan (2018) über 60 Studien zeigt, dass kontinuierliches Coaching messbar stärkere Effekte auf die Unterrichtsqualität erzielt (Effektstärke 0,49 SD) als punktuelle Fortbildungsformate. → Kraft, M.A., Blazar, D. & Hogan, D. (2018). *The Effect of Teacher Coaching on Instruction and Achievement: A Meta-Analysis of the Causal Evidence.* Review of Educational Research, 88(4), S. 547–588. Das FBD-Orientierungspapier hält fest, dass „punktuelle, einmalige Fortbildungen zu spezifischen KI-Themen die Komplexität und langfristigen Auswirkungen von KI auf die Schulentwicklung nicht ab[decken]". → [[2026-01-28-FBD-Orientierungspapier-KI-bezogene-Schulleitungsfortbildungen.pdf|FBD-Orientierungspapier]], S. 31 Externe Beratung und schulnahe Begleitung schließen sich nicht aus – sie sind **komplementär**. BliQ gibt Impulse und koordiniert systemübergreifend. Der Educational Technologist setzt diese Impulse im Unterrichtsalltag um. Beide Rollen brauchen einander. ### Eckdaten | Parameter | Wert | |-----------|------| | Pilotphase | 18–24 Monate | | Stellenumfang | 100 % (hauptamtlich, kein Unterricht) | | Schulen im Pilot | 3–5 Schulen eines freien Trägers | | Zielgruppe | je 2–3 interessierte Lehrkräfte pro Pilotschule | | Trägerschaft | freier Träger; fachliche Begleitung durch BliQ oder SenBJF | | Modus | Einzelbegleitung + schulübergreifende Workshops + digitale Formate | | Evaluation | jährliche Zwischenberichte; Abschlussbericht mit Verstetigunsempfehlung | ### Erfolgskriterien nach 18 Monaten Ein Pilot ist nur so gut wie seine Messkriterien. Folgende Indikatoren zeigen, ob die Stelle wirkt: | Kriterium | Messung | |---|---| | Digitaler Medieneinsatz | Anteil begleiteter Lehrkräfte mit regelmäßigem Einsatz – Ziel: +20 Prozentpunkte gegenüber Ausgangswert | | Kompetenzübertragung | Anteil Lehrkräfte, die ET-begleitete Methoden nach 6 Monaten noch eigenständig einsetzen | | Multiplikatoren-Effekt | Anzahl Kolleg:innen, die Methoden ohne ET-Begleitung übernehmen | | Infrastrukturnutzung | Nutzungsrate vorhandener, bisher ungenutzter digitaler Ausstattung (Lizenzstatistiken, Gerätenutzung) | | Wohlbefinden | WHO5-Veränderung der begleiteten Lehrkräfte gegenüber Schulen ohne Pilot | | Schulleitungseinschätzung | Qualitative Einschätzung zur strategischen KI-Verankerung (strukturiertes Interview, Prä/Post) | ### Finanzierung Eine Vollzeitstelle im gehobenen pädagogischen Dienst (TVöD E13) kostet inklusive Arbeitgeberanteilen rund **75.000 € pro Jahr** – verteilt auf 3–5 Schulen entspricht das 15.000–25.000 € pro Schule und Jahr. Dem stehen messbare Gegenposten gegenüber: Ein einziger burnoutbedingter Langzeitausfall verursacht erfahrungsgemäß Kosten von 40.000–60.000 € (Vertretung, Ausfallorganisation, Wiedereingliederung). Eine verhinderte Frühpensionierung schlägt mit 150.000–300.000 € zu Buche. An Schulen mit hoher digitaler Reife liegt das Wohlbefinden der Lehrkräfte messbar um 10 WHO5-Punkte höher als an Schulen mit geringer Reife ([[Arbeitspapier 4 – Digitale Reife Grundstufe.pdf|AP 4]], S. 12–14) – das ist kein weicher Faktor, sondern ein betriebswirtschaftlicher. Mögliche Finanzierungsquellen für einen Piloten in Kooperation zwischen Senat und freiem Träger: - **Trägereigene Mittel** des kooperierenden freien Trägers - **DigitalPakt 2.0** (2026–2030): eigenständige Säule für Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie Initiative „Digitales Lehren und Lernen" – Personalkosten für IT-Administration waren bereits im DigitalPakt 1.0 förderfähig, ein Präzedenzfall für die noch ausstehenden Länderförderrichtlinien - **Landesmittel** der Senatsverwaltung für Bildung im Rahmen einer Pilotförderung - **Stiftungsgelder** – Robert Bosch Stiftung (Bildungsdigitalisierung), Bertelsmann Stiftung, Wübben Stiftung Bildung --- ## 7. Fazit und konkreter nächster Schritt Berlin hat in digitale Infrastruktur investiert. Der Koalitionsvertrag hat den Weg gewiesen. Die Berliner Strategie Bildungsqualität hat das Ziel formuliert. Und der Qualitätsbeirat hat klar gesagt, was noch fehlt: Unterstützungsstrukturen, die über Fortbildung hinausgehen und direkt vor Ort wirken. Die Forschung ist eindeutig: Das Forum Bildung Digitalisierung nennt Educational Technologists explizit als europäische Best Practice. Die GEW/Göttingen-Studie dokumentiert den Bedarf in Berlin in einem Ausmaß, das politisch nicht ignoriert werden kann. Und das estnische Modell zeigt seit 20 Jahren, was möglich ist – in einem Land, das heute PISA-Spitzenreiter ist. Der Educational Technologist ist nicht die einzige Antwort auf alle Fragen der Schuldigitalisierung. Aber er ist die fehlende strukturelle Antwort auf eine Frage, die bislang unbeantwortet geblieben ist: Wer ist für Lehrkräfte da, wenn sie im Unterrichtsalltag nicht weiterkommen? **Der konkrete nächste Schritt:** Ein 18-monatiger Pilot bei einem freien Berliner Träger, fachlich begleitet von der Senatsverwaltung, evaluiert nach klar definierten Kriterien, mit dem Ziel einer Empfehlung für die Verstetigung und Skalierung im Berliner Schulsystem. --- > [!info] Kontakt > Wer diesen Vorschlag weiterentwickeln oder konkrete nächste Schritte besprechen möchte: > > **Thomas Nadler** | Diplom-Geologe, Lehrer und Digitalbeauftragter > Ev. Grundschule Zehlendorf, Schulstiftung EKBO, Berlin > [email protected] > [linkedin.com/in/thomas-nadler](https://www.linkedin.com/in/thomas-nadler/) > > → [[Profil-Thomas-Nadler|Thomas Nadler – Persönliches Profil]] --- ## Quellen Alle Arbeitspapiere: Mußmann, F./Hardwig, T., Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften, Georg-August-Universität Göttingen, 2024/2025. | Dokument | Link | |----------|------| | Arbeitspapier 1 – Nutzung digitaler Medien | [[Arbeitspapier 1 – Nutzung digitaler Medien.pdf]] | | Arbeitspapier 2 – Dienstliche Endgeräte | [[Arbeitspapier 2 – Dienstliche Endgeräte.pdf]] | | Arbeitspapier 3 – Digitaler Stress | [[Arbeitspapier 3 – Digitaler Stress.pdf]] | | Arbeitspapier 4 – Digitale Reife Grundstufe | [[Arbeitspapier 4 – Digitale Reife Grundstufe.pdf]] | | Arbeitspapier 5 – Digitale Reife weiterführende Schulen | [[Arbeitspapier 5 – Digitale Reife weiterführende Schulen.pdf]] | | Arbeitspapier 6 – Quer- und Seiteneinstieg | [[Arbeitspapier 6 – Quer- und Seiteneinstieg.pdf]] | | Arbeitspapier 7 – Wohlbefinden und Gesundheit | [[Arbeitspapier 7 – Wohlbefinden und Gesundheit.pdf]] | | Arbeitspapier 8 – Gratifikationskrise | [[Arbeitspapier 8 – Gratifikationskrise.pdf]] | | Arbeitspapier 9 – Schulleitungen | [[Arbeitspapier 9 – Schulleitungen.pdf]] | | Arbeitspapier 10 – Belastungen und Beanspruchungen | [[Arbeitspapier 10 – Belastungen und Beanspruchungen.pdf]] | | Arbeitspapier 11 – Berufsattraktivität | [[Arbeitspapier 11 – Berufsattraktivität.pdf]] | | FBD Orientierungspapier KI-Schulleitungsfortbildungen | [[2026-01-28-FBD-Orientierungspapier-KI-bezogene-Schulleitungsfortbildungen.pdf]] | | Wie Bildungstechnologen in Estland die Schulen unterstützen | [[Wie Bildungstechnologen in Estland die Schulen unterstützen - Deutsches Schulportal.pdf]] | | Monitor Lehrkräftebildung 2024/25 (Factsheet) | https://www.monitor-lehrkraeftebildung.de/dokumente-und-links/ | | Heise Online: Lehramtsstudium und Digitalkompetenz | https://heise.de/-11174015 | | Tagesschau: Veraltetes Schulsystem – Warum Lehrkräfte anders ausgebildet werden sollten | https://www.tagesschau.de/wissen/forschung/schule-lehrkraefte-studium-100.html | | Weßels, D.: LinkedIn-Post zum Monitor Lehrkräftebildung | https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7430624403694166017/ | | Berliner Koalitionsvertrag CDU/SPD 2023–2026 | https://www.berlin.de/rbmskzl/politik/koalitionsvertrag/ | | Strategie Bildungsqualität Berlin (SenBJF, 2025) | [[strategie-bildungsqualitaet.pdf]] | | DigitalPakt 2.0 – Beschluss BMK Dezember 2025 | https://deutsches-schulportal.de/bildungswesen/was-hat-der-digitalpakt-schule-bislang-gebracht/ | | Vollständige Quellen-Datenbank | [[Quellen|Quellen-Datenbank]] | --- > [!info] Praxisbeispiele als PDF > → [ET Praxisbeispiele herunterladen (PDF)](https://edutechberlin.de/downloads/ET_Praxisbeispiele.pdf) > *Neun Praxisbeispiele als druckfertiges PDF – drei dokumentierte Fälle aus Estland und sechs illustrative MINT-Szenarien aus Berlin.* > [!info] Policy Brief als PDF > → [Policy Brief Berliner Senat herunterladen (PDF)](https://edutechberlin.de/downloads/PolicyBrief-Berliner-Senat.pdf) > *Zweiseitige Kurzfassung für Entscheider:innen – mit Kerndaten, Pilottabelle und konkretem nächsten Schritt.*